Auf dieser Seite werden
laufend Neuigkeiten zu
unserem Vorhaben veroeffentlicht:
Mongolia Rallye 2008 - Berichterstattung -
31.7.2008 , 2.8.2008 , 3.8.2008 , 4.8.2008 , 5.8.2008 , 6.8.2008 , 7.8.2008 , 8.8.2008 , 9.8.2008 , 10.8.2008 , 11.8.2008
- Fotos - Fotos - Fotos - Fotos - Fotos - Fotos - Fotos - Fotos - Fotos -
| Abflug 13:00 Uhr
Mittags in Muenchen mit Aeroflot, eine doch ganz normaler Linienflieger - Umstieg in Moskau (Zeitverschiebung 2 Stunden + MEZ) - hier treffen wir auch Gerhard und Michael Thorsten muss den gekauften Baileys und Cola beim Sicherheitscheck zurueck lassen; wir sind alle um den Baileys traurig :-( Weiterflug nach Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei - Ankunft morgens gegen 6 Uhr Ortszeit (Zeitverschiebung 6 Stunden + MEZ) am Flughafen mit Taxis geht es dann zum Nukht Hotel - die ziehen uns mit 120 Dollar fuer 3 Taxifahrten gut ueber den Tisch nach dem "Zimmer beziehen" gibt es erst einmal Fruehstueck und dann fallen alle tot in's Bett; Mittags fahren wir in die Stadt in das Hotel Dschingis Khan, treffen dort den Chef der Organisation SSER Yamada-san und Teruhito Sugawara, den Thorsten von einigen Veranstaltung aus den letzten Jahren kennt und der mit seinem Hino-Race-Truck an der Rallye teilnimmt. Tini darf mit Teruhito im Hino-Race-Truck zum Containerplatz fahren, auf dem sich die MotorrŠder und die AusrŸstungen aus Deutschland im eigenen Container befinden, der Rest unseres Teams in Taxis. Nach einer kleinen Odysse durch Ulaanbaatar mit einigen "Fastzusammenstoessen", kommen wir am finalen Containerplatz an. Motorraeder und Material ist alles da und wir laden aus. Christian und Tini fahren mit dem Taxi los und besorgen Sprit, der leider nicht verwendet werden kann, da der Kanister nicht ganz sauber war! Wenn man der Sprache nicht maechtig ist, dann ist das Erklaeren doch abenteuerlich und manchmal muehsam, aber es geht. Wieder zurueck beim Container, satteln wir alle auf und machen uns erneut auf den Weg zu einer Tankstelle zum ersten allgemeinen Volltanken und dann zurueck in's Nukht Hotel. Tini und Christian fahren per Taxi separat noch zum Supermarkt (Wasser fuer alle besorgen), so bekommen sie nicht mit, dass dem Joachim kurz vor dem Hotel ein Schaeferhund in's Motorrad laeuft und dabei stuerzt. Er und Thorsten werden von zwei Mongolen in's Krankenhaus gebracht. Fazit: zwei Rippen gebrochen, Handgelenk leicht gestaucht, Prellungen. Abends dann essen im Hotel, das ewig nicht kommt. Tot fallen alle nach einem doch aufregendenen und sehr ausgefuellten Tag gegen 23 Uhr in's Bett. |
||
|
Ulaanbaatar 6:30 Uhr - Tini wird von Christian zum Laufen geweckt 8:30 Uhr Fruehstueck, danach relaxen bzw. fuer die Jungs die Motorraeder inspektieren und schrauben! Fuer Joachim und Biggi scheint die Rallye jedoch nicht stattzufinden. Der Tag verlaeuft sehr entspannt, die Jungs bekommen ihr Motorraeder fuer die Abnahme entsprechend fertig. Es ist ein sehr heisser Tag. Am Abend werden wir von den Japanern (Team Sugawara und der Leitung von SSER) zum Abendessen eingeladen. Wir geniessen Bier und mongolischen Wodka (Dschingis Khan gold and black) Die Jungs bekommen noch spaet abends die Roadbooks ausgeteilt, irgendwann nach Mitternacht geht es dann ab in's Bett. |
||||
|
|
|
|
|
|
Ulaanbaatar 6:30 Uhr Tini wird von Michael geweckt und zum Laufen geschickt, Michael macht sich nach einer eher schlaflosen Nacht (Gerhard hat die letzten Baeume in der Mongolei auch noch gesaegt) auf eine kleine morgendliche Fotosafari Wir treffen uns alle gegen 8 Uhr beim Fruehstueck. Danach praeparieren sich die Jungs fuer die technische Abnahme. Die Motorraeder werden aus dem Container, der uns am Hotel zur Verfuegung gestellt wurde, ausgeladen und zum Hoteleingang gebracht. Christian und Tini unternehmen derweilen eine kleine Bergtour. Ein echtes tolles Erlebnis mit unglaublichen Ausblicken. 12:00 Uhr Mittagessen - Karl-Heinz hat fuer Christian eine Geburtstagstorte besorgen lassen, die toll aussieht und hervorragend schmeckt. Wir stossen nach dem Essen auf ihn an. 13:00 Uhr - es geht mit allen wichtigen Rallyeformalitaeten los: Papierabnahme, d. h. Rallyeausweise holen, Medical Kurzcheck, Rallyeunterlagen abholen, Geld wechseln (falls notwendig), von den Fahrern muss die Ausruestung vorgelegt werden; dann werden die Motorraeder nach gewissen Kritierien kontrolliert und hoffentlich dann entsprechend zur Rallyeteilnahme freigegeben. Alle unsere Fahrzeuge bestehen fast problemlos! Alle muessen die Spiegel auf die linke Seite umbauen, bei Karl-Heinz's LC4 bastelt Thorsten eine Ritzelabdeckung. Biggi und Joachim versuchen derweilen immer noch eine Loesung fuer ihren Rueckflug nach Deutschland zu finden. 15:00 Uhr - Michael, Christian und Tini bekommen eine kurze Einweisung in den Ablauf des Helikopterflugs der folgenden Woche Danach suchen wir haenderingend nach Naehzeug bzw. Sicherheitsnadeln, um die Startnummern auf Jacken und Rucksaecken der Fahrer zu befestigen. Dann folgt der schlimmste Teil: jeder muss sein Gepaeck (max. 30kg) in eine grosse orangene Tasche packen, was sich besonders beim Equipment der Fahrer als echte Herausforderung zeigt; Gott sei Dank bekommen Michael, Christian und Tini auch jeweils noch eine Tasche, somit kšnnen wir Equipment von allen auch dort noch verteilen, ansonsten haetten wir massivere Probleme bekommen. 17:00 Uhr verladen der orangenen Taschen auf einem "Kieslaster" 18:00 Uhr allgemeines Briefing - hierbei lernen wir auch Jan, den Uebersetzer des SSER-Teams kennen. Er ist Deutscher, lebt seit 15 Jahren in Japan und arbeitet auch dort als Uebesetzer. Yamada-san weist darauf hin, dass die Navigation durchaus mit Hilfe des Bauchgefuehls durchgefuehrt werden muss. Ab 19:30 Uhr versuchen wir einen Platz im Restaurant zu bekommen. Als wir dann einen Platz von den Russen ergattert haben, wurde klar angesagt, dass die Kueche ist zu. Doch durch eine kleine von Karl-Heinz organisiserten Hilfe durch die Organissation SSER wird die Kueche wieder geoeffnet. Das rettet uns dann auch vor einer hungrigen Tini. Frueh gehen alle schlafen. |
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Etappe 1
Ulaanbaatar - Tsetserleg |
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Etappe 2
Tsetserleg - Uliastay Gerhard: Thorsten: Karl-Heinz: Nach der anfaenglichen Freude ueber das
Erreichen des Ziels im Zeitlimit fuer so machnen, kehrt schnelle
Ernuechterung ein, als bekannt gegeben wird, dass mit den Versorgungs-LKW's
in dieser Nacht wohl nicht zu rechnen sein wŸrde. Das heisst fuer die Jungs
schlafen in den verschwitzten Fahrerklamotten ohne Schlafsack auf dem harten
Steppenboden. Dank der Notausruestung, die jeder Fahrer mit sich fuehrt,
konnen wir uns in die Rettungsdecken einwickeln und unsere Notrationen
verzehren. Spaet abends koennen wir uns im Hauptquartier
aufheizen, nachdem ein Ofen organisiert werden konnte. Nach einem Bier
teilweise von Fabian unterwegs gekauft, teilweise vom Hauptquartier
gesponsert, geht es zumindest etwas besser. Nachdem die Holzreserven zur
Neige gehen, ist es dann dort auch nicht mehr viel waermer als in unserem
Ger. |
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Uliastay
|
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Uliastay - Uliastay Loop 8:00 Uhr Start zum Loop ueber 288km, die Route geht durch steiniges Gelaende hinein in den Anfang der Wueste Gobi - eine traumhafte Landschaft durchzogen von Fluessen und Seen. Christian geht es an diesem Tag nicht gut, die kalte Nacht hat ihm doch zugesetzt, er bleibt zurueck im Camp, waehrend Michael und Tini mit dem Hubschrauber der Strecke bis zum CP1 folgen und dort landen. Hier treffen sie auf Thorsten, den ersten Fahrer des BGM-Teams, mit groesserem Abstand folgt Fabian (im Schlepp Helly, den Fahrer vom oesterreichischen Team), dann kommt doch den letzten Tagen nach eher ueberraschend Karl-Heinz ziemlich schnell folgend (hat Plaetze gutgemacht), nur von Gerhard ist nichts zu sehen. Dieser hat, wie spaeter im Camp bekannt wird, die CP verpasst und bekommt final am Abend 3 h Strafzeit. Thorsten kommt an diesem Tag als gesamt fuenfter in's Ziel, Karl-Heinz holt massiv auf und landet zwei Plaetze hinter Gerhard. Abends heisst es grossen Waschtag im Fluss, das tut nach mehreren verschwitzten Tagen allen sehr gut! Das Abendessen besteht aus Reis mit guter Sosse und Fleisch, Nudeln, Salat, Fruechten zum Nachtisch. |
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Uliastay - Bayanhongol 9:30 Uhr Start - der Start wird um 1,5 Std. verschoben, da ein Teilnehmer (Nr. 15) in den Duenen uebernachten musste. Michael fliegt in aller Frueh mit dem Heli und dem Orgateam in die Wueste und hilft bei der Suche. Der Fahrer ist kurz vor CP1 des Loops vom Vortag im Nirwana gelandet und blieb dort liegen. Gegen 10.30 Uhr landet der Heli mit dem Fahrer und
seinem Motorrad im Heck im Camp.
|
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Bayanhongol - Harhorin 5:30 Uhr Aufstehen, da der Start um sieben Uhr sein soll! Der Loop faellt bezaeglich des verlorenen Tages aus! Es ist eine Strecke von 545 km anberaumt. Der Start verschiebt sich auf 9:00 Uhr, da ein Teilnehmer fehlt, der auch nicht ueber Satellitentelefon erreichbar ist. Die Jungs holen die Reparaturen vom Abend in der Frueh nach, dann gibt es Fruehstueck, dass aus dem vortaegigen Abendessen besteht - nicht jedermans Sache!
|
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Harhorin - Hustai zwischen 6:00 und 7:00 Uhr aufstehen, Briefing um 7:30 Uhr und dann geht es zum grossen Tempel zum Gruppenfoto, von dort wird dann auch die Tagesetappe gestartet. Zunaechst starten die Fahrer in eine Liasson und dann geht die Speziale los. Die Rallye zollt ihren Tribut, die Kraefte der Fahrer lassen mittlerweile auch etwas nach, auf der Strecke kommt der Helikopter bei zwei Unfaellen vorbei, die Teilnehmer sind Gott lob unverletzt. Gerhard findet einen Motorradfahrer bewusstlos, bis der Heli landet, geht es dem Teilnehmer aber schon wieder ganz gut. Er faehrt kurz danach das Rennen weiter. Harte Jungs! Der rote Suzuki ueberschlaegt sich einige Male, auch hier bleiben die Insassen unverletzt. Die Orga und die Passagiere vom Helikopter landen im neuen Camp gegen 13.30 Uhr, es ist ein sehr heisser Tag. Der Rastplatz ist ein richtiges Idyll mit einem grossen Fluss ein paar hundert Meter entfernt. Als erstes treffen am Nachmittag die beiden Mongolen im Ziel ein, dann folgt der Mitsubishi mit Startnummer 5. Thorsten folgt dann als Fuenfter. Er ist eigentlich das Rennen seines Lebens gefahren, fuehrte diese Etappe 150 km an, macht dann aber einen Navigationsfehler und faehrt ca. 20km zuviel. Das raubt ihm jetzt doch seinen gesamt dritten Platz in der Wertung. Er liefert sich auf alle Faelle mit dem Mitsubishi ein hochklassiges Rennen und kann trotz Zeitverlust im Ziel noch lachen und auch auf seine Leistung sehr stolz sein. Wie wir spaeter erfahren, faehrt das Team im Mitsubishi eigentlich auch unter anderem die Baja1.000 in den Staaten mit. Das ganze ist ein Werkseinsatz (Fahrzeug und Profifahrer) vom japanischen Reifenhersteller Yokohama. Die Jungs wissen hier also, was sie tun. Trotzdem Hut ab und grosses Lob den beiden wirklich sehr sehr netten MŠnnern. Einige Stunden spaeter folgen Gerhard und Karl-Heinz zusammen im Ziel, auch sie hatten noch eine harte letzte Etappe hinter sich. Auch diesmal ist Gerhard ohne Kupplung gefahren, was teilweise wirklich lebensgefaehrlich gewesen sein musste. Fabian geht es eigentlich ganz gut, ist sehr traurig, dass er nicht weiter fahren konnte, das Roentgen wird eventuell auch ausfallen. Er moechte lieber etwas fruehzeitiger zurueckfliegen und den Check in einem deutschen Krankenhaus machen lassen. Muede und erschoepft rasten alle erst einmal und tauschen sich ueber ihre Erfahrungen aus. Nach einem wieder einmal sehr guten Abendessen von der Feldkueche, gehen wir wieder einmal ohne unser Equipment zum Schlafen. Irgendwann nachts erreicht dann auch der LKW mit unseren Taschen und Schlafsaecken das Camp! Manche von uns bekommen das nicht einmal mehr mit. |
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
Hustai - Ulaan Baatar 6:00 Uhr Aufstehen und Fruehstuecken 7:00 Uhr kurzes Briefing fuer die Fahrer und dann wird um 8:00 Uhr zur letzten Etappe gestartet. Es folgen jetzt noch gesamt ca. 60km bis zum Hotel Dschingis Khan mitten in Ulaanbaatar. Das Helikopterteam fliegt voraus und erwartet den Convoi vor dem Hotel. Alle treffen ohne Probleme dort gegen 10.30 Uhr ein und es gibt eine tolle Preisverleihung mit Livemusik vor dem Hoteleingang. Auch die reparierte Kupplung von Gerhard uebersteht die restliche Etappe einwandfrei. Ein grosser Event mit Champagnerdusche folgt nun, einheimische Maedchen in Tracht ueberreichen den Fahrern die Preise. Thorsten ist bei den Motorraedern Dritter geworden, an diesem Tag zwar noch Tageszweiter (Henno war schneller), leider hat es trotzdem nicht mehr zum Gesamtdritten gereicht. Karl-Heinz belegt final Platz 25 und Gerhard landet auf Platz 23. Fabian ist natuerlich sehr traurig, dass er ausgefallen ist und nicht mehr aktiv dabeisein konnte. Nach diesem Event fahren die Jungs unsere Sachen aus dem Container holen, der Rest des BGM-Teams geniesst schon einmal ein Dusche in dem wunderbaren 5 Sterne Hotel. Der Tag verlaeuft ansonsten entspannt, die eigentliche Siegesfeier folgt auch erst am Tag drauf gegen 19 Uhr Ortszeit. Ein grosser Event mit vielen Auszeichnungen und einer heiteren ausgelassenen Stimmung. Zwischen den unterschiedlichen Menuegaengen folgen dann noch mongolische Lieder (live) und entsprechende Taenze. Leider muessen viele noch in dieser Nacht heimfliegen, somit endet die Party dann leider gerade, als es so richtig schoen und ausgelassen zu werden scheint. Manche ziehen noch in Nachtclubs und in die nahegelegene Diskothek, um den Abend noch tanzend ausklingen zu lassen. Fazit: ein Wahnsinnsabenteuer und eine unglaublich tolle Veranstaltung in einem wunderschšnen Land mit wirklich sehr sehr netten und hilfsbereiten Menschen. Mit Abstand einer der schoensten Trips von uns allen und wer uns kennt weiss, dass unsere Reisen nie langweilig sind! Ein ganz grosses Danke schšn an die Organisation SSER, die eine tolle Arbeit geleistet hat und die immer freundlich und lustig unterwegs waren! Thanks so much for everything! |
||||
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||
|
|
||||
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
|
||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|