Auf dieser Seite werden laufend Neuigkeiten zu unserem Vorhaben veroeffentlicht:

 

               

 

 

Mongolia Rallye 2008 - Berichterstattung -

 

31.7.2008 , 2.8.2008 , 3.8.2008 , 4.8.2008 , 5.8.2008 , 6.8.2008 , 7.8.2008 , 8.8.2008 , 9.8.2008 , 10.8.2008 , 11.8.2008 

 

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31.07.08

  Abflug 13:00 Uhr Mittags in Muenchen mit Aeroflot, eine doch ganz normaler Linienflieger
- Umstieg in Moskau (Zeitverschiebung 2 Stunden + MEZ) - hier treffen wir auch Gerhard und Michael

Thorsten muss den gekauften Baileys und Cola beim Sicherheitscheck zurueck lassen; wir sind alle um den Baileys traurig :-(

Weiterflug nach Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei - Ankunft morgens gegen 6 Uhr Ortszeit (Zeitverschiebung 6 Stunden + MEZ) am Flughafen

mit Taxis geht es dann zum Nukht Hotel - die ziehen uns mit 120 Dollar fuer 3 Taxifahrten gut ueber den Tisch

nach dem "Zimmer beziehen" gibt es erst einmal Fruehstueck und dann fallen alle tot in's Bett;

Mittags fahren wir in die Stadt in das Hotel Dschingis Khan, treffen dort den Chef der Organisation SSER Yamada-san und
Teruhito Sugawara, den Thorsten von einigen Veranstaltung aus den letzten Jahren kennt und der mit seinem Hino-Race-Truck an der Rallye teilnimmt.
Tini darf mit Teruhito im Hino-Race-Truck zum Containerplatz fahren, auf dem sich die MotorrŠder und die AusrŸstungen aus Deutschland im eigenen Container befinden, der Rest unseres Teams in Taxis. Nach einer kleinen Odysse durch Ulaanbaatar mit einigen "Fastzusammenstoessen", kommen wir am finalen Containerplatz an. Motorraeder und Material ist alles da und wir laden aus. Christian und Tini fahren mit dem Taxi los und besorgen Sprit, der leider nicht verwendet werden kann, da der Kanister nicht ganz sauber war!
Wenn man der Sprache nicht maechtig ist, dann ist das Erklaeren doch abenteuerlich und manchmal muehsam, aber es geht.
Wieder zurueck beim Container, satteln wir alle auf und machen uns erneut auf den Weg zu einer Tankstelle zum ersten allgemeinen Volltanken und dann zurueck in's Nukht Hotel. Tini und Christian fahren per Taxi separat noch zum Supermarkt (Wasser fuer alle besorgen), so bekommen sie nicht mit, dass dem Joachim kurz vor dem Hotel ein Schaeferhund in's Motorrad laeuft und dabei stuerzt. Er und Thorsten werden von zwei Mongolen in's Krankenhaus gebracht. Fazit: zwei Rippen gebrochen, Handgelenk leicht gestaucht, Prellungen.

Abends dann essen im Hotel, das ewig nicht kommt. Tot fallen alle nach einem doch aufregendenen und sehr ausgefuellten Tag gegen 23 Uhr in's Bett.


 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

02.08.08

  Ulaanbaatar

6:30 Uhr - Tini wird von Christian zum Laufen geweckt
8:30 Uhr Fruehstueck, danach relaxen bzw. fuer die Jungs die Motorraeder inspektieren und schrauben!
Fuer Joachim und Biggi scheint die Rallye jedoch nicht stattzufinden.
Der Tag verlaeuft sehr entspannt, die Jungs bekommen ihr Motorraeder fuer die Abnahme entsprechend fertig. Es ist ein sehr heisser Tag.
Am Abend werden wir von den Japanern (Team Sugawara und der Leitung von SSER) zum Abendessen eingeladen. Wir geniessen Bier und mongolischen Wodka (Dschingis Khan gold and black)
Die Jungs bekommen noch spaet abends die Roadbooks ausgeteilt, irgendwann nach Mitternacht geht es dann ab in's Bett.
   
   
 
 
 
 
 
       
   

 

 


 


 


 

03.08.08

  Ulaanbaatar

6:30 Uhr Tini wird von Michael geweckt und zum Laufen geschickt, Michael macht sich nach einer eher schlaflosen Nacht (Gerhard hat die letzten Baeume in der Mongolei auch noch gesaegt) auf eine kleine morgendliche Fotosafari
Wir treffen uns alle gegen 8 Uhr beim Fruehstueck.
Danach praeparieren sich die Jungs fuer die technische Abnahme. Die Motorraeder werden aus dem Container, der uns am Hotel zur Verfuegung gestellt wurde, ausgeladen und zum Hoteleingang gebracht.
Christian und Tini unternehmen derweilen eine kleine Bergtour. Ein echtes tolles Erlebnis mit unglaublichen Ausblicken.
12:00 Uhr Mittagessen - Karl-Heinz hat fuer Christian eine Geburtstagstorte besorgen lassen, die toll aussieht und hervorragend schmeckt. Wir stossen nach dem Essen auf ihn an.
13:00 Uhr - es geht mit allen wichtigen Rallyeformalitaeten los: Papierabnahme, d. h. Rallyeausweise holen, Medical Kurzcheck, Rallyeunterlagen abholen, Geld wechseln (falls notwendig), von den Fahrern muss die Ausruestung vorgelegt werden; dann werden die Motorraeder nach gewissen Kritierien kontrolliert und hoffentlich dann entsprechend zur Rallyeteilnahme freigegeben. Alle unsere Fahrzeuge bestehen fast problemlos!
Alle muessen die Spiegel auf die linke Seite umbauen, bei Karl-Heinz's LC4 bastelt Thorsten eine Ritzelabdeckung.
Biggi und Joachim versuchen derweilen immer noch eine Loesung fuer ihren Rueckflug nach Deutschland zu finden.
15:00 Uhr - Michael, Christian und Tini bekommen eine kurze Einweisung in den Ablauf des Helikopterflugs der folgenden Woche
Danach suchen wir haenderingend nach Naehzeug bzw. Sicherheitsnadeln, um die Startnummern auf Jacken und Rucksaecken der Fahrer zu befestigen.
Dann folgt der schlimmste Teil: jeder muss sein Gepaeck (max. 30kg) in eine grosse orangene Tasche packen, was sich besonders beim Equipment der Fahrer als echte Herausforderung zeigt;
Gott sei Dank bekommen Michael, Christian und Tini auch jeweils noch eine Tasche, somit kšnnen wir Equipment von allen
auch dort noch verteilen, ansonsten haetten wir massivere Probleme bekommen.
17:00 Uhr verladen der orangenen Taschen auf einem "Kieslaster"
18:00 Uhr allgemeines Briefing - hierbei lernen wir auch Jan, den Uebersetzer des SSER-Teams kennen. Er ist Deutscher, lebt seit 15 Jahren in Japan und arbeitet auch dort als Uebesetzer. Yamada-san weist darauf hin, dass die Navigation durchaus mit Hilfe des Bauchgefuehls durchgefuehrt werden muss.
Ab 19:30 Uhr versuchen wir einen Platz im Restaurant zu bekommen. Als wir dann einen Platz von den Russen ergattert haben,
wurde klar angesagt, dass die Kueche ist zu. Doch durch eine kleine von Karl-Heinz organisiserten Hilfe durch die Organissation SSER wird die Kueche wieder geoeffnet. Das rettet uns dann auch vor einer hungrigen Tini. Frueh gehen alle schlafen.
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

04.08.08

  Etappe 1

Ulaanbaatar - Tsetserleg

Weckdienst durch Michael erfolgt um 05:30 Uhr, wobei er Karl-Heinz nicht mehr vorfindet, da dieser schon deutlich eher aufgestanden ist und weiter an seinem Roadbook klebt.
Nach einem reichlichem Fruehstueck mit diesmal ausreichend Kaffee um 06:30 Uhr, haben wir bis 09:00 Uhr Zeit alles zusammenzupacken, die Koffer der
Dinge, die im Container bleiben abzugeben und alles fuer 09:00 zum Start herzurichten.
Hier wird es Karl-Heinz kurzfristig noch einmal besonders warm unter seiner Kleidung, als ein paar bange Minuten lang das Motorrad nicht anspringen mag.
Endlich starten die Fahrer in der Reihenfolge der Startnummern und abgesehen von einem Fahrer, der sein Navi verliert und zurŸckkommen muss, auch problemlos.
# 4 - Gerhard
# 5 - Karl-Heinz
# 6 - Thorsten
# 7 - Fabian

Tini, Christian und Michael begeben sich auf ihren ersten Trip mit dem Helikopter, dort verabschieden sie sich dann auch von Joachim und Biggi, die noch immer ihren RŸckflug klŠren mŸssen und treffen die fahrenden Jungs dann am Start der ersten Sonderpruefung um 12:00 Uhr. Hier warten alle zusammen 2 Stunden auf die Startfreigabe umringt von Einheimischen, die gerade bei einem Pferderennen teilnehmen bzw. zusehen.

Die Helicopter-Crew landet gegen 16 Uhr im Biwack, der Rest schlaegt dann poe a poe dort auf. Das Camp ist mitten in einer tollen Landschaft weit ab von
Zivilisation nahe an einem Fluss.
Thorsten kommt gegen 18 Uhr als erster von unseren Jungs und als gesamt Dritter in's Ziel, dann folgt in groesserem Zeitabstand Gerhard auf seinem Quad
und Fabian. Ein wenig Sorgen machen wir uns dann um Karl-Heinz, der um 20 Uhr noch nicht eingetroffen ist.

Gegen 20.30h schlaegt er dann endlich auch im Biwack auf .... er hatte massive Probleme mit der Elektrik.
Trotzdem war sein Statement nach dreimal tief Luft holen: es hat Spass gemacht und die Landschaft war atemberaubend... mehr morgen, da bin ich hoffentlich eher da"

Statement nach dem ersten Rallyetag von Thorsten, der als Dritter nach zwei Mongolen (Start-Nr. 2+3) in's Ziel kam:
"Die Navigation ist hoellisch schwierig!" Viele Abzweige und Ortsausgaenge muessen eher erahnt werden, was aber nicht am Roadbook liegt, sondern an den sehr verwachsenen schmalen Wegen bzw. Pfaden. Landschaftlich ist es traumhaft! Kuehe, Tiere, Fluesse, Paesse usw., die einen faszinieren lassen und zum Fotografieren animieren! Das Roadbook hat perfekt gepasst. Mehr als 200km Sonderpruefung, die einfach toll waren.
Viel Staub am Anfang hat den Abstand vergroessern lassen.

Fabian hatte nach ca 70km kurz vor dem ersten Checkpoint einen Sturz. Ging ueber den Lenker, der nach der Aktion krumm wurde. Ihm geht es gut. Statement: Hart und Heavy aber schoen

Gerhard: Navigation absolut schwer. Keine Quadstrecke.

Karl-Heinz bekommt nach 10 km schon die ersten elektrischen Probleme.

zum Abendessen gibt es verschiedene Auswahlmoeglichkeiten, die alle sehr sehr gut sind.

Die Jungs werden heute noch die Motorraeder soweit ueberholen (was eben noetig ist) und vorallem bei Karl-Heinz die
Elektrik reparieren. Dananch waschen am Fluss und die Ausruestung vorbereiten.

Ansonsten war der Tag fuer alle sehr hart und anstrengend, und sie werden wohl alle heute gut schlafen!

Der erste Flug im Helicopter war sehr schoen, es war zwar laut, aber mit selbstgedrehtem Oropax war es doch auszuhalten.

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

05.08.08

Etappe 2

Tsetserleg - Uliastay

Wecken um 5:45 Uhr - Fruehstueck und Orangebag packen und verladen bis 07:00 Uhr
Da alle doch das Campinggeschirr vergessen haben, basteln wir uns selbst Teller oder Schalen aus unseren leeren Wasserflaschen.
07:00 Uhr Briefing, ab 08:00 bis 08:47 Uhr starten die Jungs zur nŠchsten neuen Etappe.
Der Helikopter starten gegen 9:00 Uhr mit Yamada-San, Jan und noch weiteren Personen der Organisation und natŸrlich mit Tini, Christian und Michael.
Es ist eine super Landschaft aus der Vogelperspektive zu sehen. Dann allerdings ca um 10:30 Uhr sehen wir Gerhard, Fabian und Thorsten an Thorstens Maschine basteln.
Spaeter treffen wir Henno, den hollaendischen Fahrer, der sich in unserem Container mit eingemietet hatte, an einer Schlucht und er erzaehlt uns, dass Thorsten bei ca km 120 der Knochen des Umlenksystems gebrochen ist. Er wartet dort auf den russischen LKW, auf dem sich unsere Ersatzteilkisten befinden.
Um ca 14:00 Uhr trifft die Helikopter-Crew beim 2. Camp ein und saeubert das Ger erst einmal von Ziegendung.
Nach einem langen Spaziergang, bei dem Tini und Michael einen ganzen Berg umrunden, sitzen Tini, Christian und Michal im Ger und warten. Es ist sehr windig und frisch und die momentane Kleidung nicht so ganz passend.
Es heisst warten und warten, es wird 15:00 Uhr. Weder Kueche noch LKW mit Orangebags sind bisher im Camp.
Es wird immer kaelter und regnerischer und wir haben unsere warmen Sachen alle auf dem LKW. Somit frieren wir vor uns hin.

Gegen 18 Uhr treffen unsere Jungs nacheinander ein.

Comments:

Fabian:
Strecke sehr schoen (Landschaft), abwechslungsreich zwischen Stein- und Wellblechpiste und sehr schoene Strecken durch die Steppe. Anstrengend allerdings wegen der Laenge (fast 600km9. Nach dem Wetterumschwung bei ca km 300 Regen wird es sehr kalt. Er ist nur noch in Trance gefahren.
Insgesamt trotz allem ein sehr schoener Tag.
 

Gerhard:
Die erste Haelfte eine Material mordende Schlaglochstrecke von der Fahrerbeanspruchung ganz zu schweigen. Hindert aber nicht daran, die beeindruckende mongolosche landschaft zu geniessen. Als es nach der ersten Haelft zu regnen beginnt, rueckt die Landschaft leider etwas in den Hintergrund. Empfindlich kalt wurde es in der Mitte der Strecke bei der Passueberquerung bei 2500 m Hoehe. Dem Motor merke man dabei an, dass ihm langsam die "Luft ausgeht".
In der zweiten Haelfte der Strecke waren dann einige schoene Sandpassagen allerding auch ziemlich lange unangenehme Wellblechpisten dabei. Die letzten 100 km fuehrten durch ein Tal aus den Bergen raus, hier musste ich absolut Sprit sparend fahren, da ich mich beim Spritverbrauch um 100 km verrechnet hatte. Dies wurde mir erst bewusst, als keine Tankstelle mehr zu erwarten war. Mit einem halben Liter
Sprit im Tank erreichte ich das Ziel doch noch.
 

Thorsten:
Sch... Tag! Ich hoffe, dass mit diesem Tag das Pech fuer die ganze Rallye ausgeschoepft ist.
Allerdings ein riesiges Danke schšn an die russichen Jungs, die schnell mit dem Werkzeug und den Ersatzteilen zur Stelle waren.
Durch den Zeitverlust musste ich richtig Gas geben und hoffte nur, dass alles haellt, aber wenn jetzt nicht, wann dann.
 

Karl-Heinz:
ich habe 1 3/4 Stunden auf die Sollzeit verloren. Erst bei Dunkelheit angekommen. Das ganze Dank einer nur teilweise arbeitenden Benzinpumpe. Die techn. Probleme sollten wohl fuer diese Rallye gereicht haben. Aktuell 45. Gesamtplatz. War so nicht der Plan. Die Landschaft war zum Teil absolut atemberaubend und alle mal wert, hier zu sein. Ich hoffe, der morgige Tag laeuft besser, so long. :-)
 

Nach der anfaenglichen Freude ueber das Erreichen des Ziels im Zeitlimit fuer so machnen, kehrt schnelle Ernuechterung ein, als bekannt gegeben wird, dass mit den Versorgungs-LKW's in dieser Nacht wohl nicht zu rechnen sein wŸrde. Das heisst fuer die Jungs schlafen in den verschwitzten Fahrerklamotten ohne Schlafsack auf dem harten Steppenboden. Dank der Notausruestung, die jeder Fahrer mit sich fuehrt, konnen wir uns in die Rettungsdecken einwickeln und unsere Notrationen verzehren.
 

Spaet abends koennen wir uns im Hauptquartier aufheizen, nachdem ein Ofen organisiert werden konnte. Nach einem Bier teilweise von Fabian unterwegs gekauft, teilweise vom Hauptquartier gesponsert, geht es zumindest etwas besser. Nachdem die Holzreserven zur Neige gehen, ist es dann dort auch nicht mehr viel waermer als in unserem Ger.
Der Start fer den naechsten Tag wird auf 10:00 Uhr verschoben, dann auf 11:00 Uhr, dann sogar auf 11:30 Uhr.

   
   
   
   
   
   
   
   

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

06.08.08

 

Uliastay

Nach einer kalten und ziemlich schlaflosen Nacht kommen am Vormittag endlich die LKW's in's Camp. Jetzt eingepackt in Schlafsaecke und mit neuen trockenen Klamotten ist es gleich deutlich angenehmer.


Irgendwann am Morgen steht fest, die Tour wird um einen Tag verschoben. Der Helikopter kann nicht fliegen und aus Sicherheitsgruenden faellt die Etappe 5 aus und die Wuestenetappe 3 wird einen Tag spaeter stattfinden. Der Regen haelt den ganzen Tag noch an, am Abend reisst es dann langsam auf und es wird schoener.
Der Tag verlaeuft mit viel Schlaf und gegen Abend reparieren die Jungs die Schaeden an den Maschinen.

   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

07.08.08

  Uliastay - Uliastay Loop

8:00 Uhr Start zum Loop ueber 288km, die Route geht durch steiniges Gelaende hinein in den Anfang der Wueste Gobi - eine traumhafte Landschaft durchzogen von Fluessen und Seen.
Christian geht es an diesem Tag nicht gut, die kalte Nacht hat ihm doch zugesetzt, er bleibt zurueck im Camp, waehrend Michael und Tini mit dem Hubschrauber der Strecke bis zum CP1 folgen und dort landen.
Hier treffen sie auf Thorsten, den ersten Fahrer des BGM-Teams, mit groesserem Abstand folgt Fabian (im Schlepp Helly, den Fahrer vom oesterreichischen Team),
dann kommt doch den letzten Tagen nach eher ueberraschend Karl-Heinz ziemlich schnell folgend (hat Plaetze gutgemacht), nur von Gerhard ist nichts zu sehen. Dieser hat, wie spaeter im Camp bekannt wird, die CP verpasst und bekommt final am Abend 3 h Strafzeit.
Thorsten kommt an diesem Tag als gesamt fuenfter in's Ziel, Karl-Heinz holt massiv auf und landet zwei Plaetze hinter Gerhard.
Abends heisst es grossen Waschtag im Fluss, das tut nach mehreren verschwitzten Tagen allen sehr gut!
Das Abendessen besteht aus Reis mit guter Sosse und Fleisch, Nudeln, Salat, Fruechten zum Nachtisch.

 
   

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

08.08.08

  Uliastay - Bayanhongol

9:30 Uhr Start - der Start wird um 1,5 Std. verschoben, da ein Teilnehmer (Nr. 15) in den Duenen uebernachten musste.
Michael fliegt in aller Frueh mit dem Heli und dem Orgateam in die Wueste und hilft bei der Suche.
Der Fahrer ist kurz vor CP1 des Loops vom Vortag im Nirwana gelandet und blieb dort liegen.
Gegen

10.30 Uhr landet der Heli mit dem Fahrer und seinem Motorrad im Heck im Camp.
Thorsten ist heute krank, startet trotzdem wie vorgesehen und legt eine super Zeit hin... kommt als 2. Motorradfahrer gegen 17.30 Uh im Camp in Bayanhongol (Hotel) an.


Es ist eine landschaftlich wieder einmal wunderschoene Strecke, alle Mopeds und Quads halten bis auf Reifenschaeden/Abnutzungen auch durch.
Gerhard faehrt ca. 200km mit einem Platten, kommt entsprechend als letzter des BGM-Teams ins Ziel.
Die Strecke besteht aus Liason und Speziale, an CP2 wird fuer alle ein Tankstop eingelegt.
Das Hotel besteht aus Jurten mit Holzboden, einem Essenszelt mit Bar und Toiletten im Freien (nur eine geringe Verbesserung zum Freiwildausgang)
Duschen sind im Bau, trotzdem kann in den Waschbecken dort gewaschen werden.
Das Abendessen ist ein "4 Gaenge Menue", das wunderbar schmeckt aber nicht zu schaffen ist (Kartoffelsalat mit Mayo - hinterher gleich Wodka, Suppe,
Fleisch mit Reis und Salat und ein Suessnack)
Es folgt ein leider eher maessiger mongolischer Musikabend im "Hotel", da viel mit generierter Soundakustik gearbeitet wird und wir treffen nette mongolische Jungen, die Christian und Tini beim Computerarbeiten neugierig und gebannt ueber die Schulter gucken.
Die Nacht ist maessig, da der Holzboden hart ist.

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

09.08.08

  Bayanhongol - Harhorin

5:30 Uhr Aufstehen, da der Start um sieben Uhr sein soll!
Der Loop faellt bezaeglich des verlorenen Tages aus! Es ist eine Strecke von 545 km anberaumt.
Der Start verschiebt sich auf 9:00 Uhr, da ein Teilnehmer fehlt, der auch nicht ueber Satellitentelefon erreichbar ist.
Die Jungs holen die Reparaturen vom Abend in der Frueh nach, dann gibt es Fruehstueck, dass aus dem vortaegigen Abendessen besteht - nicht
jedermans Sache!


9:00 Uhr finaler Start der Teilnehmer vom Camp aus, der Heli startet kurze Zeit danach.
Es geht ueber Steppe und Berge, die Strecke ist sehr schnell, die Teilnehmer geben richtig Gas.
Der Helikopter landet bei einem CP innerhalb der Speziale in sehr kargem Steppengebiet mit ca. 38¡C Mittagshitze.
Die Fahrer sind extrem schnell unterwegs, fuehrend die beiden Mongolen auf Ihren KTM's, dicht gefolgt von einem Auto und danach sofort
unser Thorsten. Die gesamte Strecke ist vom Helikopter aus perfekt zu beobachten, und tolle Actionfotos sind daher moeglich.
Der Heli landet gegen 14 Uhr im Camp in Harhorin, hier wartet ein tolles Restaurant und Jurten mit Betten.
Thorsten trifft gegen 17.15 Uhr im Camp ein, er hat sogar noch zwei Plaetze gutgemacht und einen der beiden Mongolen ueberholt und
kommt in's ca. 20 km entfernte Ziel als Zweiter!
Danach folgt mit doch erheblicherem Abstand Gerhard, der schon kurz nach dem Start ohne Kupplung fahren musste.
Von ihm erfahren wir, dass Fabian ca. 50 km entfernt in einer Ortschaft gestuerzt ist und das Motorrad erst einmal nicht mehr in Gang bekommen hat.
Gerhard hat bei ihm ca. 20 Min verbracht, bis er sich doch auf den Weg Richtung Ziel macht. Spaeter treffen dann Karl-Heinz mit Fabian
im Ziel ein, das Motorrad laeuft doch! Leider kommt danach die schlechte Nachricht: Fabian hat sich beim Sturz an der Schulter verletzt,
ist tapfer aber in's Ziel gefahren. Der mongolische Arzt nimmt ihn ab diesem Abend aus dem Rennen, Fabian soll am naechsten Tag nach Ulaan Batar
zum Roentgen gebracht werden!
Der Rest der Crew schraubt noch bis spaet nachts, ein Abend, der doch auf Grund des Rennendes von Fabian ein wenig traurig ausklingt!
Doch ein grosses Lob auch an den mongolischen Arzt, der nur durch abtasten und ohne weitere medizinische GerŠte den Bruch von Fabian perfekt ertastet und eine einwandfreie Diagnose gestellt hat.

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

10.08.08

  Harhorin - Hustai

zwischen 6:00 und 7:00 Uhr aufstehen, Briefing um 7:30 Uhr und dann geht es zum grossen Tempel zum Gruppenfoto, von dort wird dann auch die Tagesetappe
gestartet. Zunaechst starten die Fahrer in eine Liasson und dann geht die Speziale los.
Die Rallye zollt ihren Tribut, die Kraefte der Fahrer lassen mittlerweile auch etwas nach, auf der Strecke kommt der Helikopter bei zwei
Unfaellen vorbei, die Teilnehmer sind Gott lob unverletzt.
Gerhard findet einen Motorradfahrer bewusstlos, bis der Heli landet, geht es dem Teilnehmer aber schon wieder ganz gut. Er faehrt kurz danach das Rennen weiter. Harte Jungs!
Der rote Suzuki ueberschlaegt sich einige Male, auch hier bleiben die Insassen unverletzt.
Die Orga und die Passagiere vom Helikopter landen im neuen Camp gegen 13.30 Uhr, es ist ein sehr heisser Tag.
Der Rastplatz ist ein richtiges Idyll mit einem grossen Fluss ein paar hundert Meter entfernt.
Als erstes treffen am Nachmittag die beiden Mongolen im Ziel ein, dann folgt der Mitsubishi mit Startnummer 5.
Thorsten folgt dann als Fuenfter. Er ist eigentlich das Rennen seines Lebens gefahren, fuehrte diese Etappe 150 km an, macht dann aber einen Navigationsfehler und faehrt ca. 20km zuviel. Das raubt ihm jetzt doch seinen gesamt dritten Platz in der Wertung.
Er liefert sich auf alle Faelle mit dem Mitsubishi ein hochklassiges Rennen und kann trotz Zeitverlust im Ziel noch lachen und auch auf
seine Leistung sehr stolz sein. Wie wir spaeter erfahren, faehrt das Team im Mitsubishi eigentlich auch unter anderem die Baja1.000 in den Staaten mit. Das ganze ist ein Werkseinsatz (Fahrzeug und Profifahrer) vom japanischen Reifenhersteller Yokohama. Die Jungs wissen hier also, was sie tun. Trotzdem Hut ab und grosses Lob den beiden wirklich sehr sehr netten MŠnnern.
Einige Stunden spaeter folgen Gerhard und Karl-Heinz zusammen im Ziel, auch sie hatten noch eine harte letzte Etappe hinter sich.
Auch diesmal ist Gerhard ohne Kupplung gefahren, was teilweise wirklich lebensgefaehrlich gewesen sein musste.
Fabian geht es eigentlich ganz gut, ist sehr traurig, dass er nicht weiter fahren konnte, das Roentgen wird eventuell auch ausfallen.
Er moechte lieber etwas fruehzeitiger zurueckfliegen und den Check in einem deutschen Krankenhaus machen lassen.
Muede und erschoepft rasten alle erst einmal und tauschen sich ueber ihre Erfahrungen aus.
Nach einem wieder einmal sehr guten Abendessen von der Feldkueche, gehen wir wieder einmal ohne unser Equipment zum Schlafen.
Irgendwann nachts erreicht dann auch der LKW mit unseren Taschen und Schlafsaecken das Camp! Manche von uns bekommen das nicht einmal mehr mit.
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 

11.08.08

  Hustai - Ulaan Baatar

6:00 Uhr Aufstehen und Fruehstuecken
7:00 Uhr kurzes Briefing fuer die Fahrer und dann wird um 8:00 Uhr zur letzten Etappe gestartet.
Es folgen jetzt noch gesamt ca. 60km bis zum Hotel Dschingis Khan mitten in Ulaanbaatar.
Das Helikopterteam fliegt voraus und erwartet den Convoi vor dem Hotel.
Alle treffen ohne Probleme dort gegen 10.30 Uhr ein und es gibt eine tolle Preisverleihung mit Livemusik vor dem Hoteleingang.
Auch die reparierte Kupplung von Gerhard uebersteht die restliche Etappe einwandfrei.
Ein grosser Event mit Champagnerdusche folgt nun, einheimische Maedchen in Tracht ueberreichen den Fahrern die Preise.
Thorsten ist bei den Motorraedern Dritter geworden, an diesem Tag zwar noch Tageszweiter (Henno war schneller), leider hat es trotzdem nicht
mehr zum Gesamtdritten gereicht.
Karl-Heinz belegt final Platz 25 und Gerhard landet auf Platz 23.
Fabian ist natuerlich sehr traurig, dass er ausgefallen ist und nicht mehr aktiv dabeisein konnte.
Nach diesem Event fahren die Jungs unsere Sachen aus dem Container holen, der Rest des BGM-Teams geniesst schon einmal ein Dusche in dem wunderbaren 5 Sterne Hotel.
Der Tag verlaeuft ansonsten entspannt, die eigentliche Siegesfeier folgt auch erst am Tag drauf gegen 19 Uhr Ortszeit. Ein grosser Event mit vielen Auszeichnungen und einer heiteren ausgelassenen Stimmung. Zwischen den unterschiedlichen Menuegaengen folgen dann noch mongolische Lieder (live) und entsprechende Taenze.
Leider muessen viele noch in dieser Nacht heimfliegen, somit endet die Party dann leider gerade, als es so richtig schoen und ausgelassen zu werden scheint.
Manche ziehen noch in Nachtclubs und in die nahegelegene Diskothek, um den Abend noch tanzend ausklingen zu lassen.

Fazit: ein Wahnsinnsabenteuer und eine unglaublich tolle Veranstaltung in einem wunderschšnen Land mit wirklich sehr sehr netten und hilfsbereiten Menschen.
Mit Abstand einer der schoensten Trips von uns allen und wer uns kennt weiss, dass unsere Reisen nie langweilig sind!
Ein ganz grosses Danke schšn an die Organisation SSER, die eine tolle Arbeit geleistet hat und die immer freundlich und lustig unterwegs waren!
Thanks so much for everything!
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

   
     

 

 


 


 


 


 


 

   
   

 

 


 

Die ersten Fotos ....

Gerhard Arzberger (04.08.2008)

Karl-Heinz Dersch (04.08.2008)

Thorsten Kaiser(04.08.2008)

Fabian Gorlach (04.08.2008)

ETAP 2 (05.08.2008)      ETAP 2 (05.08.2008) ETAP 2 (05.08.2008) ETAP 2 (05.08.2008)
ETAP 3 (07.08.2008) ETAP 3 (07.08.2008) ETAP 3 (07.08.2008) ETAP 3 (07.08.2008)